Wanderstöcke einstellen: So findest Du die richtige Länge (2022)

Von Judith Hackinger

6 Minuten Lesezeit

Damit Deine Wanderstöcke bei jedem Terrain und jeder Aktivität richtig eingestellt sind, helfen Längen-Tabellen und Online-Rechner nur bedingt weiter. Wir geben Dir zusätzliche Tipps für die optimale Feinabstimmung für Deine Stöcke.

Inhalt

  • Faustformel für Wanderstöcke
  • Die Basislänge bei Wanderstöcken ermitteln
  • Video: Wanderstöcke richtig einstellen
  • Stocklänge anpassen: An- und Abstieg in steilem Gelände
  • Wanderstöcke beim Speed Hiking
  • Hangquerungen: Das ist bei der Stocklänge zu beachten
  • Übersichtstabelle Stocklänge
  • Teleskopstöcke vs. Fixlängenstöcke: Welchen Unterschied macht das?
  • Zusammenfassung: Trekkingstöcke einstellen

Um die richtige Stocklänge beim Wandern, Trekking oder auf Bergtouren zu bestimmen, bieten Dir mathematische Formeln und Online-Rechner sowie Übersichtstabellen einen guten ersten Anhaltspunkt. Mit diesem ungefähren Richtwert kannst Du Deine Outdoor-Ausrüstung nun auf Deinen Körper anpassen – das eigene Körpergefühl ist dabei der wichtigste Maßstab!

(Video) Wanderstöcke richtig einstellen | Bergzeit

In unserer Anleitung geben wir Dir Antworten auf häufige Fragen und nützliche Tipps für die individuelle Einstellung.

Faustformel für Wanderstöcke

„Körpergröße x 0,68 = Stocklänge“ – das ist die Faustformel, die wir bei Bergzeit zur groben Längenbestimmung bei Wander- und Trekkingstöckenund auch Nordic-Walking-Stöcken empfehlen.

Bedenke bei dieser Formel, dass der berechnete Wert nur als Orientierung für die richtige Stocklänge dient. Die optimale Länge für Wander- und Trekkingstöcke erhältst Du erst, wenn Du Deine individuelle Anatomie berücksichtigst. Daneben spielen das Streckenprofil, die Disziplin (Wandern oder Speed Hiking?) und nicht zuletzt auch die Stärke der Schuhsohlen eine wichtige Rolle. Daher musst Du in den meisten Fällen Deinen berechneten Wert manuell nachjustieren. Zum Glück geht das recht einfach!

Wanderstöcke einstellen: So findest Du die richtige Länge (1)

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Ein 90 Grad Winkel am Ellbogen sowie von Handgelenk zum Stock und vom Stock zum Untergrund: Das ist die Basis-Einstellung mit der sich auch leichte An- und Abstiege optimal meistern lassen.

Die Basislänge bei Wanderstöcken ermitteln

  1. Stelle Deine Wanderstöcke zunächst so ein, dass es grob passt. Hier hilft die Berechnungsformel, oder Du orientierst Dich an unserer Stocklängen-Tabelleweiter unten.
  2. Zieh Deine Berg- oder Wanderschuhe an und stell Dich mit Deinen Stöcken auf einen ebenen Untergrund.
  3. Halte den Griff umschlossen und stelle die Spitze im 90-Grad-Winkel zum Boden auf den Untergrund. Variiere nun die Stocklänge, bis sich auch am Ellbogen ein 90-Grad-Winkel zwischen Unter- und Oberarm – und damit die optimale Basiseinstellung Deiner Trekkingstöcke – ergibt.
  4. Fixiere die Klappmechanismen oder Drehverschlüsse Deiner Wanderstöcke.

Ein rechter Winkel am Ellbogengelenk gilt als Grundeinstellung für eine optimale Kraftübertragung beim Wandern mit moderaten An- und Abstiegen und auf flachem Untergrund. Konkret bedeutet das, dass diese Basiseinstellung auf moderaten Trekkingtouren, beim Pilgern sowie beim Weitwandern in der Regel ausreicht. Bist Du hingegen auf Bergtour in steilerem Gelände unterwegs, ist es sinnvoll, beim Anstieg die Stocklänge zu verkürzen oder für den Abstieg zu verlängern.

Tipp: Vor allem beim Berggehen in steilerem Gelände sind Teleskopstöcke mit variabler Längeneinstellung besonders empfehlenswert.

(Video) Die richtige Längeneinstellung der Wanderstöcke

Video: Wanderstöcke richtig einstellen

Stocklänge anpassen: An- und Abstieg in steilem Gelände

  1. Verkürzen oder verlängern solltest Du Deine Stöcke nur unterwegs auf Tour an einer Wegstelle, deren Gefälle in etwa repräsentativ für den nachfolgenden Abschnitt ist.
  2. Stelle Dich in Marschrichtung an den Hang und variiere die Stocklänge bis sich trotz Gefälle am Ellbogengelenk wieder eine 90-Grad-Beugung für eine optimale Kraftübertragung ergibt. Beim Abstieg darf der Winkel ggf. auch etwas kleiner sein. Als Richtwert gilt hier ein Bereich von +/- 5 bis 10 Zentimeter, je nach Steilheit.
  3. Speziell beim An- und Abstieg ist die Einstellung sehr individuell. Ein 90-Grad-Winkel liefert theoretisch die beste Kraftübertragung, kann sich praktisch jedoch seltsam anfühlen, nicht zuletzt weil das Gelände am Ende doch nicht überall gleich steil ist. Hier hilft nur ausprobieren und die Stocklänge gegebenenfalls ein weiteres Mal anpassen.
  4. Schließe und fixiere die Drehverschlüsse oder Klappmechanismen Deiner Stöcke immer sorgfältig.

Wanderstöcke einstellen: So findest Du die richtige Länge (2)

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Stöcke mit variabler Längeneinstellung sind für längere Wanderungen in steilem Gelände ideal. Bei einem kurzen Anstieg kommst Du aber auch mit der Basiseinstellung zurecht.

Tipp: Das Verkürzen oder Verlängern der Stocklänge bietet sich vor allem vor längeren Streckenabschnitten in steilem Gelände oder an besonders anspruchsvollen Stellen an. Für kurze Passagen, die etwas steiler sind, kommst Du in der Regel auch gut mit der Basiseinstellung zurecht. Ein permanentes Feintuning kostet Zeit und unter Umständen auch Nerven – der Stockeinsatz soll Dir ja die Tour erleichtern und Spaß machen!

Wanderstöcke beim Speed Hiking

Wer beim Wandern, Nordic Walking oderBerggehen mit höherem Tempo unterwegs ist, kanndie Stöcke grundsätzlich etwas länger wählen bzw. einstellen, um mehr Vortrieb zu erreichen. Die optimale Länge lässt sich dabei nur durch individuelles Ausprobieren bestimmen. Meist liegt sie im Bereich von plus fünf bis zehn Zentimeter zur Basiseinstellung.

Wanderstöcke einstellen: So findest Du die richtige Länge (3)

Bergzeit

Längere Stöcke für mehr Schub: Wer es beim Wandern schneller mag, kann versuchen, den Wanderstock um ein paar Zentimeter zu verlängern.

(Video) Wanderstöcke richtig einstellen - Höhe und Schlaufen

Hangquerungen: Das ist bei der Stocklänge zu beachten

Ein Spezialfall hinsichtlich der Stocklänge sind Hangquerungen in steilerem Gelände. Hier kann man bei langen Querungen sicherlich beide Stöcke jeweils individuell an das Gefälle anpassen. Die Stocklänge fällt dann unterschiedlich aus und ermöglicht an beiden Ellbogen wiederum eine 90-Grad-Beugung.

  • Tipp: Wer über Wanderstöcke mit verlängerten Griffen verfügt, ist bei Hangquerungen im Vorteil. Der Stock an der Berghand wird einfach etwas tiefer am Schaft an der Griffverlängerung gefasst, ohne dass die Länge des Stocks verändert werden muss.

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Trekkingstöcke mit verlängerten Griffen lassen sich bei Hangquerungen gut am Schaft fassen. So wird das abschüssige Gelände einfach ausgeglichen.

Wanderstöcke einstellen: So findest Du die richtige Länge (5)

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Geht’s steil bergab, dann dürfen die Stöcke kürzer sein. Wiederum gilt ein 90-Grad-Winkel am Ellbogen trotz abschüssigem Untergrund als ideal.

(Video) Wanderstöcke Richtig Verwenden - 6 verschiedene Techniken

Übersichtstabelle Stocklänge

KörpergrößeStocklänge* (gerundet)
120 cm82 cm
125 cm85 cm
130 cm88 cm
135 cm92 cm
140 cm95 cm
145 cm99 cm
150 cm102 cm
155 cm105 cm
160 cm109 cm
165 cm112 cm
170 cm116 cm
175 cm119 cm
180 cm122 cm
185 cm126 cm
190 cm129 cm
195 cm133 cm
200 cm136 cm
205 cm139 cm
210 cm142 cm
Berechnet gemäß der FormelKörpergröße x 0,68 = Stocklänge. Ergebnisse gerundet.

Teleskopstöcke vs. Fixlängenstöcke: Welchen Unterschied macht das?

  • Wanderstöcke mit variabler Längeneinstellung werden Teleskopstöcke genannt. Sie bieten beim Berggehen, Wandern und Trekking mehr Flexibilität und die Möglichkeit, die Länge an das Gelände anzupassen oder für mehr Schub zu verlängern.
  • Fixlängenstöcke sind hingegen unkompliziert im Handling, etwas stabiler und können nichtversehentlich zusammen rutschen. Sie bieten sich für Touren im flachen bis welligen Gelände an und immer dann, wenn eine variable Stocklänge beim Einsatzzweck keine Rolle spielt.
  • Beim Packmaß wirkt sich eine fixe Stocklänge übrigens nicht zwingend negativ aus, da es sich bei derartigen Stöcken oft um Faltstöcke handelt.
Wanderstöcke einstellen: So findest Du die richtige Länge (6)

Zusammenfassung: Trekkingstöcke einstellen

Ein 90-Grad-Winkel am Ellbogengelenk liefert im Stand auf flachem Gelände die beste Kraftübertragung beim Einsatz von Wander- und Trekkingstöcken – daher gilt er als optimale Basiseinstellung. Der 90-Grad-Winkel eignet sich optimal für Touren mit moderaten An- und Abstiegen (z.B. Wanderungen, Trekking, Pilgern und Weitwandern). Bei steilen An- und Abstiegen auf Bergtouren kannst Du, abhängig vom tatsächlichen Gefälle, die Stocklänge unterwegs anpassen und entweder verkürzen oder verlängern. Auch hier gilt: Der rechte Winkel am Ellbogen bietet die beste Kraftübertragung, allerdings wirst Du hier etwas herumprobieren müssen, bis Du Deine optimale Stocklänge ermittelt hast.

Beim Trailrunning und Speed Hiking kann die Stocklänge für mehr Vortrieb ruhig etwas länger gewählt werden. Hier gelten plus fünf bis zehn Zentimeter zur Grundeinstellung als grober Richtwert.

Zwei Tipps zum Abschluss

  • Wichtig beim Bestimmen der richtigen Länge für Trekking- und Wanderstöcke ist, dass die entsprechenden Outdoorschuhe getragen werden. Gerade bei schweren Bergschuhen fällt die Stärke der Sohle durchaus ins Gewicht.
  • Gut beraten ist zudem, wer beim Einstellen auf eine ordentliche Verriegelung von Schraubverschlüssen und Klappmechanismen achtet. So verringert sich die Sturzgefahr!

Alles richtig eingestellt? Dann viel Spaß auf deiner Tour! Suchst Du noch die passenden Wanderstöcke?

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Die Befestigung zwischen dem unteren und dem mittleren Element ziehe ich fest.. Anschließend ziehe ich das mittlere Element möglichst weit aus dem oberen hinaus und drehe oder klemme die Befestigungsmechanik so leicht fest, dass ich das mittlere Element des Stocks noch im oberen verschieben kann.. Daraus folgt: Wenn ich das mittlere Element des Stocks in das obere Rohr schiebe, hat es immer guten Halt, egal, wie weit ich es hinein schiebe.. Bei den klassischen Trekkingstöcken drehe ich die Elemente, um sie fest zu stellen.. Daher ist es sinnvoll, die Festigkeit der Stöcke immer mal wieder zu prüfen.. Kurz unteres Element festziehen - und damit gleichzeitig auch das mittlere - fertig.. Bei modernen Stöcken gibt es neben dem klassischen Drehmechanismus zum Befestigen der Stockelemente auch einen Klickverschluß mit einem kleinen Hebel.

Zum Schluss bekommst du auch noch ein paar praktische Tipps von uns an die Hand, damit du weißt, wie du deine Wanderstöcke auf dich einstellst und sie richtig nutzt!. 1: Mehr Sicherheit und Stabilität im Gelände Gerade bei der Überquerung von Eisfeldern oder beim Durchschreiten eines Flusslaufs geben dir Wanderstöcke die nötige Stabilität.. Der Griff : Auf die Handhabung kommt es an Die Griffe und die Handschlaufen für Wanderstöcke werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt.. Kork: reduzieren Blasen- und Schweißbildung, sind griffig und wärmen zudem die Hände EVA-Schaum: griffig und angenehm in der Handhabung, atmungsaktiv, jedoch relativ schnelle Abnutzung Plastik: leiten Schweiß nicht ab, schnelle Blasenbildung Gepolsterte Handschlaufen: verringern Einschneiden der Hände, fördern die Kraftübertragung. Dabei werden die meisten Wanderstöcke entweder aus Aluminium oder aus Carbon gefertigt: Während Wanderstöcke aus Aluminum stabil und relativ günstig sind, sind solche aus Carbon vergleichsweise leichter und deshalb teurer, bieten bei Belastung in falscher Richtung allerdings weniger Stabilität.. Für welche Extras du dich bei der Wahl deiner Wanderstöcke entscheiden solltest, liegt letztendlich bei dir: Neben deinem persönlichen Empfinden, spielt insbesondere auch der Einsatzbereich eine große Rolle!. Falls du die Stöcke auch im Winter, wie beispielsweise auf Skitouren benutzen willst, solltest du beachten, dass die Verstellung mit Handschuhen nicht ganz einfach ist.. Beim Faltsystem bestehen die Wanderstöcke meist aus drei Teilen und werden wie bei einer Ziehharmonika zusammengefaltet: Dadurch sind die Wanderstöcke besonders klein und leicht.. Das Gute : Bei den meisten Wanderstöcken kannst du die Teller aber schnell und einfach austauschen, und deine Wanderstöcke so im Handumdrehen an unterschiedliches Terrain anpassen.. Trail Wanderstöcke: Die Trail Wanderstöcke sind leicht verstellbar und perfekt in der Handhabung.. Falls du Wanderungen in unterschiedlichem Gelände planst, lassen sich die Stockspitzen (Tech Tips) problemlos austauschen – somit kannst du die Stöcke auch für Wanderungen im Winter nutzen!. Super praktisch ist außerdem die komfortable Verschlusstechnik der Wanderstöcke : Mithilfe der sogenannten SmashLock-Technologie schiebst du den Teleskopstock beim Verstellen der Länge so lange auseinander, bis du ein deutliches Klacken hörst und der Stock einrastet.. zieh deine Wanderschuhe an stell dich aufrecht hin nimm die Wanderstöcke in die Hand stell die Wanderstöcke senkrecht zum Boden vor dir auf deine Ellbogen sollten 90 Grad gebeugt sein. Im Gelände kannst du die Länge je nach Bedarf an die Bedingungen anpassen: Bei starkem Gefälle empfehlen wir dir, die Stöcke etwas länger, und beim Aufstieg etwas kürzer einzustellen.

Wanderstöcke bieten Rucksacktouristen und Wanderern viele Vorteile: Sie sorgen für mehr Gleichgewicht und Stabilität auf unebenen Wegen und schonen Hüfte und Knie, vor allem beim schnellen Bergabwandern.. Die meisten Wanderstöcke, die von Backpackern und Wanderern verwendet werden, sind in der Länge flexibel und verfügen über ein klammerartiges Hebelverschlusssystem zur Einstellung, anstatt über Drehverschlüsse, da diese einfacher zu befestigen und zuverlässiger sind.. Wanderstöcke sind nicht gleich Wanderstöcke und es gibt ein paar Faktoren, die du vor dem Kauf eines Sets beachten solltest.. Willst du deine Stöcke hingegen für andere Aktivitäten wie Nordic Walking verwenden, brauchst du Stöcke, die speziell für diese Aktivität entwickelt wurden und nicht verstellbar sind.. Je nachdem, wie du die Stöcke einsetzen willst, solltest du dich für Stöcke mit einigen der folgenden Eigenschaften entscheiden:. Diese Stöcke mit fester Länge sind meist etwas leichter als verstellbare Stöcke, weil sie weniger Einzelteile haben, weshalb sie bei Wanderern beliebt sind, die ultraleichte Stöcke mögen.. Wenn du die Hebelverschlusstechnik noch nicht kennst, wirst du von der einfachen Handhabung und dem sicheren Verschlusssystem beeindruckt sein.. Wirst du die Stöcke jedoch auf unebenem Gelände einsetzen, solltest du dich für ein kürzeres Modell entscheiden, da es leichter zu handhaben ist.

Wir fassen einmal zusammen, wie du die Einstellungen an deinem Rucksack anpassen kannst, woran du auch Zuhause erkennst, dass der Rucksack richtig sitzt und wie du mit einer sinnvollen Packreihenfolge dafür sorgst, dass das Tragesystem das Gewicht optimal verteilen kann.. Wie sollte ein Rucksack sitzen?. Allgemein gesagt sollte der Rucksack so auf der Hüfte sitzen, dass möglichst wenig Gewicht von oben auf den Schultern lastet und möglichst viel Gewicht auf die großen Muskelgruppen – also den Rücken, die Hüfte und die Oberschenkel – verteilt wird.. Je nach Gepäckgewicht und Größe des Rucksacks macht es daher Sinn, sich anfangs ein wenig nach vorne zu beugen und den Rucksack so weit nach oben zu schieben, bis der Hüftgurt auf der richtigen Höhe sitzt.. An dieser Stelle werden die häufigsten Fehler bei der Einstellung gemacht, daher ist es umso wichtiger, dass der Hüftgurt weder zu weit unten, noch zu weit oberhalb der Hüftknochen sitzt.. Da die Schulterträger noch locker sind, wird der Rucksack nun ein wenig nach hinten gekippt sein.. Wenn du den Rucksack locker an den Schulterträgern nach vorne bewegen kannst, ist dies ein Zeichen dafür, dass der Hüftgurt schön fest sitzt und kein Druck von oben auf den Schultern landen wird.. Die Schultergurte Wenn der Hüftgurt schön fest und auf der richtigen Höhe sitzt, werden anschließend die Schultergurte festgezurrt und der Rucksack an den Rücken herangezogen.. Wichtig ist, dass die so genannten Lastkontrollriemen, die oben auf dem Schultergurt sitzen, dabei noch locker sind.. Auch unterwegs kannst du immer wieder mit den Einstellungen spielen, hier etwas lockerer, dort etwas fester, um für dich die bequemste Passform zu finden.. Der Hüftgurt sollte als erstes geschlossen werden und auf dem seitlichen Beckenkamm sitzen Die Schultergurte sollten zwischen den Schulterblättern ansetzen und bündig über die Schulter verlaufen, ohne von oben zu drücken Die Lastkontrollriemen sollten von der Schulter schräg nach oben zum Rucksack hin verlaufen und leicht unter Spannung stehen Der Brustgurt sollte auf einer angenehmen Höhe unterhalb des Schlüsselbeins sitzen. Dabei spielt eben nicht nur das reine Eigengewicht, sondern vor allem das Gewicht im Verhältnis zur Größe eine Rolle.. Wichtig ist vor allem, dass keine schweren Gegenstände weit nach oben oder weit entfernt vom Rücken platziert werden, da sie dich sonst nach hinten ziehen oder Druck auf deine Schultern ausüben können und so langfristig für Verspannungen oder Druckstellen führen.

Aber hat die Verwendung von derartiger Wanderausrüstung auch seine Nachteile oder kann der Gebrauch unter der Rubrik „Wanderstöcke sind sinnvoll“ zusammengefasst werden?. Ein nicht zu unterschätzendes Argument gegen Trekkingstöcke ist, dass die Streuung der Last beim Gehen zu einer schlechten Balance und Koordination führen kann.. Obwohl dieser negative Effekt noch nicht wissenschaftlich belegt ist, ist der Einsatz von Wanderstöcken auf leichten und lichten Wegen nicht zu empfehlen, damit der Körper nicht vergisst, sich auf unebenen Flächen auch ohne Wanderstöcke sicher zu bewegen.. Verhindern von Anschwellungen Wanderstöcke können auch Schwellungen in den oberen Gliedmaßen vorbeugen, was passieren kann, wenn du einen schweren Rucksack trägst und dabei Unterarme und Hände ständig bewegst und höher halten musst.. Aluminiumrohre, die für den Transport teleskopartig ineinander gesteckt sind, werden für die Benutzung auseinandergezogen und dann in der richtigen Länge fixiert.. Das heißt, es gibt jetzt drei Segmente, die durch eine innere Schnur verbunden sind, die nach dem Zusammenbau gespannt und mit einem inneren Schnappmechanismus gesichert wird.. Du kannst hier mit der Anpassung bis maximal 10 cm rechnen, während die Teleskopstöcke die Verstellung bis zu 65 cm ermöglichen.. Die erste ist die Faustregel, die besagt, dass Ober- und Unterarm einen rechten Winkel (d. h. 90 Grad) bilden sollten, wenn du über ein ebenes Terrain wanderst.. Zwar erhöht der Einsatz von Trekkingstöcken die Trittsicherheit, aber bei der exzessiven Stockbenutzung wird der Gleichgewichtssinn kaum trainiert und Koordinationsfähigkeiten lassen nach.

FITBOOK hat die besten Modelle im Überblick.. Praktisch ist auch die stufenlos justierbare Länge der Stöcke, die das Quick-Lock-System ermöglicht.. Nicht nur ein Blickfang, sondern auch von funktionellem Vorteil sind die ergonomisch geformten Handgriffe aus Kork, da sie im Winter nicht kalt werden und die Hände auch im Sommer nicht ins Schwitzen bringen.. Das perfekte Einsteigermodell: Leki Voyager-Trekkingstöcke haben nicht nur viel für ihren kleinen Preis zu bieten, sondern sind auch für jeden Wanderer geeignet.. Zusammengeklappt sind sie sehr kompakt und passen so in nahezu jeden Rucksack.

Trekkingstöcke können für diejenigen, die sie nicht benutzen, ein Hindernis darstellen, und das sind sie definitiv, wenn man sie nicht richtig einsetzt.. Nicht verstellbare Wanderstöcke sind im Allgemeinen leichter, ideal, wenn Sie ein ultraleichter Rucksacktourist sind und wissen, dass Sie nur eine Länge eines Wanderstocks benötigen.. In ähnlicher Weise führt der Rhythmus, in dem Sie gehen, während Sie die Trekkingstöcke benutzen, zu einer entspannteren und regelmäßigeren Atmung und verbessert Ihre Ausdauer, so dass die Stockbenutzer länger wandern können.. Indem sie es Ihnen ermöglichen, besser, länger, mit weniger Schmerzen und Beschwerden zu wandern, sind sie eindeutig eine Überlegung wert, um Ihre Erfahrung auf den Wegen zu verbessern.. Wenn es Sie interessiert, erfahren Sie hier mehr über die Kalorien, die Sie beim Wandern verbrennen.. Es ist sehr wichtig, dass Sie Ihre Trekkingstöcke richtig halten, um Ermüdung und Schmerzen der Hand zu vermeiden und die Gefahr einer Verstauchung des Handgelenks zu vermeiden.. Pflanzen Sie beide Stöcke gleichzeitig, machen Sie zwei Schritte und pflanzen Sie sie noch einmal.. Wenn Sie das Gefühl haben, dass Ihre Schultern in einer unnatürlich angehobenen Position sind oder vielleicht in Ihre Rucksackriemen drücken, können Sie Ihre Wanderstöcke noch weiter verkürzen.. Durch Wasser zu waten, kann einen Wanderer leicht aus dem Gleichgewicht bringen, aber wenn Sie Ihre Wanderstöcke sicher auf dem Grund des Baches platzieren, werden Sie sich viel besser fühlen, wenn Sie sich vorwärts bewegen.. Sie können Ihre Wanderstöcke verwenden, um unebenes Gelände zu überqueren und so zum Beispiel beim Überqueren von Bächen Ihr Gleichgewicht und Ihre Stabilität zu verbessern.. Wenn Sie bergab wandern, verwenden Sie Trekking-Stöcke, um die Auswirkungen auf Ihre Kniegelenke zu verringern, und nehmen Sie generell etwas Druck von Ihren Beinen.

Um den Sport und die Natur genießen zu können, ist die richtige Ausrüstung essenziell.. Und das Beste: Für jede Anforderung und Jahreszeit gibt es garantiert die passenden Stöcke.. Der Preisschlager: Nordic-Walking-Stöcke von tectake Neben Höhenunterschieden und abwechslungsreichem Gelände werden Muskeln und Gelenke während des Wanderns auch durch das Tragen schwerer Rucksäcke oder Ausrüstung belastet.. Von asphaltierter Straße bis zu Schnee und Eis: Mit sechs verschiedenen Aufsätzen bist du für Wind und Wetter in allen Jahreszeiten gut gerüstet.. Die Nordic-Walking-Stöcke von tectake kommen mit einer ein- und ausschaltbaren Anti-Schock-Federung, sechs Telleraufsätzen und zwei Asphalt-Pads, womit du für jede Begebenheit gewappnet bist.. Falls du eine Tour mit wenig Gepäck und schneller Fortbewegung planst, sind Stöcke aus Carbon genau das Richtige für dich.. Der Vorteil: Die Stöcke sind sehr verbindungssteif und verbiegen nicht so leicht wie ihre Kollegen aus Aluminium.. Um die Knie und die Wirbelsäule richtig zu entlasten, werden die Stöcke von unten durch die Schlaufen gefasst.. Für die optimale Handhabung und ein effektives Training ist die richtige Längeneinstellung wichtig.. Das heißt, dass die ideale Einstellung für eine Person mit einer Größe von 170 cm eine Stocklänge von ungefähr 116 cm (circa kurz über der Hüfte) beträgt.. Jedoch variiert die Länge je nach Beinlänge und Anforderung: bei Anstiegen wird sie um 5 bis 10 cm kürzer, während sie sich bei steilen Abstiegen um 5 bis 10 cm verlängert.. Wichtig ist, die Stöcke weit vor dem Körperschwerpunkt einzusetzen und sich nach vorn beziehungsweise nach unten zu beugen, damit das Gewicht auf die Wanderstöcke gestützt wird.

Den Nachteil stellt jedoch eben die fixe Länge dar – der Stock kann so nur von einer Person verwendet werden.. Daher sollte man beim Kauf der Trekkingstöcke auf die Gesamtbewertung und nicht nur den Preis achten.. Der Schaft besteht meistens aus Aluminium oder Carbonfaser, beide Materialien können jedoch unterschiedliche Qualität aufweisen und darauf sollte man beim Kauf von Wanderstöcken besonders achten.. Wanderstöcke mit einem Kohlenstofffaser-Anteil unter 50% sind nur für gelegentlich genutzte Wanderstöcke für Jugendliche geeignet.. Es soll vor allem ergonomisch ausgeführt sein und für ein trockenes Klima sorgen, um Druckstellen und Blasenbildung an den Handflächen zu vermeiden.. Somit ist dieser Grifftyp eher für gelegentlich genutzte Stöcke geeignet, die in der Rekonvaleszenz oder als Gehhilfe verwendet werden.. Kork Kork ist ein natürliches Material, das für Griffe der Wanderstöcke genutzt wird.. Deswegen hat sich dieses Material für die Herstellung der Griffe gut etabliert.. Die Schlaufe bildet mit dem Griff eine Gesamteinheit und soll einen sicheren Halt geben und den Verlust des Trekkingstocks verhindern.. Damit man die Wanderstöcke bei unterschiedlichen Bedingungen verwenden kann, ist entsprechendes Zubehör erforderlich.. Sie haben verschiedene Formen und werden auf die harte Spitze des Trekkingstocks aufgesetzt, um Vibrationen und Geräusche zu minimieren.. So lässt sich oft auch eine Beschädigung der Stöcke verhindern.

Dadurch, dass die Colisal Wanderstöcke klappbar sind, haben sie eine Packlänge von nur 34 cm, was den Transport total unkompliziert macht.. Sie haben einen Griff aus Schaumstoff und zusammengeklappt eine Länge von nur 36 cm.. Sie sind aus Aluminium hergestellt und wiegen 290 g. Ihr Griff besteht aus Schaumstoff und die verstellbare Handschlaufe aus Nylon.. Wenn du den Wanderstock dann verwenden möchtest, hat er eine Länge von 110 cm.. Dadurch eignen sie sich für Personen mit einer Körpergröße zwischen 1.34 m und 1.96 m.. Du kannst sie, wenn du sie nicht benötigst oder im Rucksack verstauen willst, auf eine Packlänge von 63 cm zusammenklappen.. In unseren Artikeln stellen wir dir nur die besten Wanderstöcke vor – Du kannst dir also sicher sein, dass die klappbaren Wanderstöcke in diesem Artikel allesamt ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis haben.. Noch praktischer sind klappbare Wanderstöcke: Sie haben eine sehr kleine Packlänge und passen dadurch in jeden Wanderrucksack.. Klappbare Wanderstöcke lassen sich nicht nur beim Wandern auf die gewünschte Länge einstellen, sondern können auch nach dem Gebrauch zusammengeklappt werden.. Griffe: Abgesehen davon, dass die Griffe von Wanderstöcken unterschiedliche Formen haben, sind sie auch nicht immer aus dem gleichen Material.

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Author: Jerrold Considine

Last Updated: 06/17/2022

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